Projektideen zum Nachmachen

Die Robert-Bosch-Stiftung fördert den Ideentransfer und Projekte für eine lebendige Nachbarschaft. Schaut doch mal, ob ihr als Schülerfirma nicht auch eine der Ideen bei euch, in eurer Stadt, umsetzen wollt. Natürlich könnt ihr auch eine eigene Projektidee einreichen, mit der die Vielfalt vor Ort gestaltet wird.

Die zwölf Ideen und Informationen zur Förderung und Antragstellung sind auf der Webseite der Stiftung unter Werkstatt Vielfalt zu finden.

Das Projekt muss in einem Zeitraum von 6 Monaten bis zu 2 Jahren umgesetzt werden, der Antrag bis März 2019 gestellt werden und ab Mitte 2019 bekommt man die Information, ob es (mit bis zu 7.000 Euro) gefördert wird.

 

 

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mySchüfi – die erste App für Schülerfirmen von Schülerfirmen




Gestern, am 14. November 2018, wurde die erste App für Schülerfirmen auf dem Gründer-Barcamp für Schüler in der IHK Potsdam präsentiert. Sie unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, eine Schülerfirma zu gründen bzw. erleichtert die Organisation der täglichen Arbeit.
Das Besondere an der App ist, dass bereits bei der Entwicklung die Nutzer eingebunden waren. Sechs Brandenburger Schülerfirmen haben sich mit je einer Funktionalität intensiv auseinander gesetzt. In Kooperation mit einem Unternehmen beschrieben sie alle Ideen, Wünsche und Anforderungen, die ihr Tool erfüllen sollte, in einem Lastenheft. Diese gingen an das Potsdamer Unternehmen webXells, das die Progammierung in Austausch mit den Schüler/innen umsetzte.
Nun ist mySchüfi im Play Store (für Android-Geräte) bzw. als Web-App verfügbar.

DGB-Jugend-Ausbildungsreport 2018

Der diesjährige Ausbildungsreport führt auf, dass 70 % der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden sind, allerdings mit erheblichen Branchenunterschieden. Außerdem werden in vielen Branchen gesetzliche Regelungen und Verordnungen nicht eingehalten. Von regelmäßigen Überstunden, mehr als 40 Stunden pro Woche für unter 18 jährige, kein betrieblicher Ausbildungsplan oder kaum Betreuung durch Ausbilder ist zu lesen.

Über die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird folgendes beschrieben: „Angesichts mehr als 800.000 Ausbildungsinteressierter, von denen weniger als zwei Drittel letztlich auch in eine Ausbildung eingemündet sind, und mehr als 290.000 junger Menschen, die auch 2017 wieder in Bildungsgänge und Maßnahmen des Übergangssystems einmündeten, kann von einem generell fehlenden Interesse an einer dualen Ausbildung keine Rede sein. … Angebote wie die »assistierte Ausbildung« oder »ausbildungsbegleitende Hilfen« müssen weiter verstärkt werden, um künftig auch jenen jungen Menschen eine Chance auf Ausbildung zu gewährleisten, die bislang nicht zum Zuge gekommen sind.“

Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss finden schwer einen Ausbildungsplatz…

… zu diesem Schluss kommen Mitarbeiter/innen des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. In dem aktuellen WZBrief Bildung 36 sind die Ergebnisse einer Analyse von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zu Übergängen nach der allgemeinbildenden Schulzeit dargestellt. Trotz zunehmend unbesetzter Ausbildungsstellen, haben sich die Möglichkeiten für Jugendliche mit höchstens einen Hauptschulabschluss kaum verändert. „Nur die Hälfte der Jugendlichen, schafft den direkten Übergang in eine Ausbildung. Weder kognitive Fähigkeiten noch soziale Kompetenzen erhöhen die Übergangschancen dieser Jugendlichen. Solange vor allem Noten und Abschlüsse zählen, ist der Blick der Betriebe auf individuelle Stärken verstellt.“

Publikation zum Vergleich der inklusiven Bildung in Deutschland

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in einer Publikationsreihe mit dem Titel „Ländervergleich Inklusive Bildung in Deutschland“ die Umsetzung der inklusiven Bildung in den einzelnen Bundesländern zwischen 2015 und 2017 dargestellt.
Durch statistische Auswertung stellte die Stiftung fest, dass sich in Brandenburg der Inklusionsanteil „nur moderat positiv“ entwickelt hat. Außerdem hat sich Brandenburg für einen Ressourcenvorbehalt für die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in allgemeinbildenden Schulen entschieden.
Hervorgehoben werden die Bundesländer Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die in der Umgestaltung ihres Bildungssystems besonders konsequent sind.

Neuordnung der Förderinstrumente im Jugendbereich

Die Arbeit dieses Netzwerkes begann mit einer Veranstaltung zum Thema „Bildungsweg für Förderschüler“. Als Handouts entstanden Bildungswege Förderschüler und Ausbildungsberufe Reha sowie Förderung durch AA.
Inzwischen gab es einige Veränderungen und nun ist wieder eine Neuregelung der Förderinstrumente im Jugendbereich geplant, da die Assistierte Ausbildung (AsA) nach § 130 SGB III entfristet wird. Auf die Bundesagentur für Arbeit (BA)-Präsentation zur AsA-Neuordnung verwies die BAG KJS. In Ihrem Newsletter stand dazu „Aktuell finden von Seiten der BA Anhörungen zu den Ideen zur Neuordnung der AsA mit verschiedene Interessensgruppen statt. Im April 2018 soll ein erster Konzeptentwurf im Verwaltungsrat der BA eingebracht werden.“

Neue Broschüre zur Berufs- und Studienorientierung




Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg hat eine Broschüre zur Berufs- und Studienorientierung herausgegeben. Sie beinhaltet theoretische Ausführungen zur Entwicklung der Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler (inkl. Berufswahlkompetenzmodell), verschiedene Unterrichtsbeispiele für die Jahrgangsstufen 7 – 10, als auch Hinweise zur Entwicklung eines schuleigenen Konzeptes zur Berufs- und Studienorientierung.

Auf http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/themen/berufsorientierung/  steht sie unter Handreichungen und Broschüren für Lehrkräfte als Download zur Verfügung.

Mit eurer Stimme könnt ihr Engagement in Schülerfirmen unterstützen!

Die Schülerfirma „Lavendelkinder“ aus Königs Wusterhausen ist für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Falls sie gewinnen, möchten alle 30 Lavendelkinder in ein Lavendelanbaugebiet reisen und sich dort weiterbilden.

Wer die Lavendelkinder ihrer Traumreise näher bringen und damit das Engagement von Schülerfirmen unterstützen will, kann bis zum 20. Oktober 2017 unter https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/ für sie abstimmen.

Qualitätssiegel KLASSE UNTERNEHMEN

Am 01. Oktober 2017 startet der Bewerbungszeitraum für das Siegeljahr 2017/2018 des Fachnetzwerkes Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
Schülerfirmen können mit dem Siegel die Qualität ihrer Arbeit verdeutlichen, und sie können es als Marketinginstrument für die Kundengewinnung und Kooperation mit regionalen Unternehmen nutzen. Zudem motiviert es die Mitarbeitenden der Schülerfirma, ihre Arbeit zu evaluieren und weiterzuentwickeln.
Auf der Webseite https://www.fachnetzwerk.net/klasse-unternehmen.html können sich Schülerfirmen über die Teilnahmebedingungen informieren.

KLASSE SCHÜLERFIRMA

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung  hat ein Unterrichtsmaterial mit 14 Modulen herausgegeben. Auf der Webseite https://www.fachnetzwerk.net/unterrichtsmodule.html werden die Unterrichtsmodule, Arbeitsblätter, Kopiervorlagen und Anregungen zu verschiedenen Methoden kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach einer Registrierung per Mail können alle Module sowie veränderbaren Worddateien kostenlos herunter geladen werden.

Unter Anwendung bestimmter CC-Lizenzen (siehe oben genannte Webseite) sind die Vervielfältigung und die Verbreitung der Materialien ausdrücklich erwünscht!